Mein Weg ... oder ... Wie ich meine Berufung fand ☯️
Die 1970er und 80er
- geb. am 17. April 1970 in Vöcklabruck
Horoskop: Widder mit Chiron im 1. Haus | Aszendent Fische (Chiron war in der griechischen Mythologie ein weiser Kentaur, Heiler und Lehrer. Er erlitt in seinem Leben viele unheilbare Wunden, welche ihn gerade aus diesem Grund zum Meister der Heilung machten, da er die Schmerzen der Anderen bestens verstand.)
Chin. Horoskop: Hund im Element Metall mit Yang-Energie
Human Design: Generatorin 3/1 - 1976 - 1980 Volksschule in Attnang-Puchheim
- 1980 - 1985 Bundesgymnasium Vöcklabruck
- 1985 - 1990 HBLA für Kunstgewerbe (heute HBLA für Künstlerisches Gestalten) in Linz, Matura 1990
Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und Jugend mit Familie, Freunden, spannenden Sommer-und Winterurlauben, mehreren Reiterferien im Pongau und natürlich ganz viel Spaß im APUMARE und am Attersee.
Natürlich war nicht immer alles rosig und perfekt. Meine erste OP hatte ich im Alter von 8 Jahren - Blinddarm. Nach der OP stellte sich heraus, dass es kein Routineeingriff war, denn die Ärzte fanden den Grund für meine immer wiederkehrenden Bauchkrämpfe der vorangegangenen Jahre - Divertikulitis. Es hieß, bei kleinen Kindern kommt das nie vor. Heute weiß man, dass Meckel-Divertikel angeboren sind. Also wurde mit dem Blinddarm auch ein Stück vom Dünndarm entfernt. Leider wurde der Schnitt am Bauch nicht korrekt geschlossen und so musste die Narbe 1980 mit einer erneuten OP korrigiert werden, um die durchtrennten Nerven zu reparieren, die mir zwei Jahre lang immer wieder starke Schmerzen verursacht hatten.
Nachdem ich an einem schönen Nachmittag im Frühling 1981 nach dem Gummihüpfen mit meinen Freundinnen plötzlich geschwollenen, pochende Sprunggelenke bekam und nicht mehr auftreten konnte, fuhren wir ins Krankenhaus. Dort stellten sie eine in den Sprunggelenken selten vorkommende knöchernen Veränderung (Osteochondrosis dissecans) fest.
Mein Vater war zu der Zeit, nach einem schweren Schiunfall, bei einem Heilmasseur in Behandlung - Akupunktmeridianmassage nach Feldenkrais. Und so kam auch ich zum ersten Mal persönlich in Berührung mit alternativen Heilmethoden. Siegfried entstörte regelmäßig meine Narbe und behandelte auch meine beiden Sprunggelenke.
Im Oktober 1986, nach einem schweren Unfall bei einem Schulausflug - Zusammenstoß zweier Züge in Traunkirchen - half mir wieder die Akupunktmeridianmassage meinen Körper ins Gleichgewicht zu bekommen und auf Selbstheilung zu programmieren - Risse am 5. Halswirbel und Gewebetrauma im Sprunggelenk. Die HWS konnte mit einer verschraubten Halskrause 12 Wochen fixiert werden und gut verheilen. Beim Sprunggelenk sah die Lage etwas anders aus, da dieses im Gipsverband versteifte. Von schulmedizinischer Seite wurde eine heikle OP angedacht: Abtrennung des Sprunggelenks, Ausschabung des abgestorbenen Gewebes im Sprunggelenk, eine Gewebetransplantation und anschließend Formung eines neuen Innen- und Außenknöchels aus einem Beckenknochenteil, 6 Monate Liegegips, absolutes Belastungsverbot - Erfolgsquote unbekannt, eventuell Beinamputation ab Knie aufgrund "Versulzung" wegen der langen Ruhigstellung ... Als ich das hörte, versuchte ich natürlich alles, um dieser OP zu entgehen.
Die 1990er ... Zeit für Studien und Abenteuer ... "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)
- 1990 Au-pair in Veneux-les-Sablons und Samoreau, Frankreich
Nachdem ich mich für Jänner 1991 bereits für ein Studium an der Sorbonne in Paris eingeschrieben hatte, musste ich aufgrund einer weltweit äußerst seltenen Autoimmunerkrankung des Fettgewebes (Nekrotisierende Panniculitis) mein Abenteuer für neun Monate unterbrechen und verbrachte stattdessen einmal pro Woche mehrere Stunden an der Uni-Klinik Haut II in Wien - Biopsie, wöchentliche Fotodokumentationen der Zerfallsgeschwindigkeit, Medikamententests mit Entzündungshemmern. Eine Volon A Injektion war der ursprünglicher Auslöser für den Zerfall gewesen. Cortison war somit ebenfalls ausgeschlossen. Sofern mein Körper den Gewebezerfall selbst einstellen würde, wäre eine Gewebetransplantation möglich. Jedoch gab es seitens der Ärzte nicht viele Hoffnung - die paar Erfahrungen, die Kliniken im Ausland mit dieser Erkrankung hatten, prophezeiten entweder den Rollstuhl oder den Sarg. Mit 21 Jahren hatte ich jedoch weder für das eine noch das andere Lust und Laune.
Da fing ich natürlich an, mich wieder einmal alternativ umzuschauen und so stieß ich auf eine Homöopathin, deren Arzneien mir dann auch von der Uni-Klinik verschrieben wurden, da alle bisherigen Medikamente den Zerfallsprozess beschleunigt hatten. Nach sieben Monaten trat dann innerhalb einer Wochen eine Spontanheilung ein, die sich die Ärzte und Professoren nicht erklären konnten - die Arzneien musste ich noch mehrere Jahre täglich einnehmen und am Ende schleichend auslaufen lassen. Diese Erfahrung war ein weiterer Grund für meine heutige Tätigkeit ... und vor allem, mein Leben stets nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten und zu leben ... und so nahm ich auch meine Abenteuer im Ausland wieder auf.
- 1991 - 1992 CIDEF an der UCO / Université Catholique de l'Ouest in Angers, Frankreich
"Diplôme de Langue et Culture Française" (Français, Littérature, Histoire de l'Art)
Diplomarbeit "L'enluminure" (Geschichte, Entwicklung und heutige Anwendung der "brosses pompons" für Illustrationen; Recherche und Ausarbeitung am ISEEM - Institut Supérieur Européen de l’Enluminure et du Manuscrit, Angers)
Alliance Française "Diplôme de Langue Française" und "Diplôme Supérieur d'Etudes Françaises Modernes - option littérature" - 1992 Scuola Leonardo da Vinci in Florenz, Italien
"Diploma di Lingua Italiana" und "Certificato Storia dell'Arte"
AIL (Accademia di Lingua Italiana) "Diploma di Lingua Italiana" - 1993 - 1996 Instituto Flomar in Málaga, Spanien
DELE "Diploma Básico de Español" und
DELE "Diploma Superior de Español" abgelegt am Instituto Cervantes in Wien
Nach meiner Spanischausbildung im Frühjahr 1993 am Instituto Flomar, bot mir die Direktion aufgrund meiner vielfältigen Sprachkenntnisse die Leitung des Sekretariats an und so blieb ich bis Ende 1995 in Málaga. Auf einer beruflichen Reise nach Deutschland, ich vertrat im Frühling 1995 die Schule auf einer Messe in München, fing ich mir einen fiesen Virus ein, der sich in die Leber verkroch und dort die Abgabe von Enzymen hemmte. Meine Verdauung geriet dadurch völlig außer Kontrolle und ich verlor in kürzester Zeit 15 kg und war einfach nur dürr und ausgelaugt. Da Spanien in einer großen Finanzkrise versank, mussten meine Chefs die Schule schließen und so kam es, dass ich zurück nach Österreich flog. Hier konnte ich mich dann auf mein Leberproblem und dessen Genesung konzentrieren. Wieder einmal halfen mir Homöopathie und Akupunktmeridianmassage.
Da mein Vater gerade ein neues Projekt im Ausland übernommen hatte und ich meine Eltern seit ein paar Jahren nur tageweise gesehen hatte, zog ich im Jänner 1996 zu ihnen nach Zarautz ins spanische Baskenland und verbrachte mit den beiden sechs wundervolle Monate.
- 1996 Universitäts-Sprachprüfungen an der JKU, Linz - Englisch, Französisch, Italienisch
Wieder zurück in Österreich bewarb ich mich bei allen möglichen Firmen. Zur Überbrückung unterrichtete ich an der Schülerhilfe in Vöcklabruck Deutsch, Englisch und Französisch.
Ab Februar 1997 arbeitete ich als Assistentin des Landesdirektors der Merkur Versicherung AG in Linz, wo ich auch meinen Mann kennenlernte ... und ein weiters Kapitel meines Lebensbuches durfte geschrieben werden.
Die 2000er ... Zeit für Familie
- 2000 Umzug von Puchheim nach Seewalchen
... und plötzlich unerträgliche Schmerzen am ganzen Körper. Schmerzende Gelenke und Muskeln, schmerzendes Gewebe, kraftlose, stechende Finger - Diagnose Fibromyalgie. Der akute Auslöser war wohl eine sehr stressige Zeit, die ich hier nicht näher erläutern möchte. Jedoch musste der Ursprung laut Rheumatologen ein früheres, traumatisches Erlebnis gewesen sein - entweder das Zugunglück oder die ungewisse Zeit während meiner Autoimmunerkrankung. Da all die starken Schmerzmittel und Muskelrelaxantien nicht halfen, suchte ich wieder nach Alternativen. Ein langjährige Schulfreundin war mittlerweile Kinesiologin und half mir dabei, die traumatischen Erlebnisse aus dem Zellgedächtnis zu entfernen und die schmerzhaften Blockaden mit BodyTalk zu lösen. Natürlich reichte da nicht eine einzige Sitzung, um diese alten Traumata gänzlich zu lösen. Auch eine Ernährungsumstellung, homöopathische Globuli und Schüssler-Salze halfen mir zusätzlich. Die Genesung dauerte einige Jahre und ab und an plagen mich diese Schmerzen auch heute noch. Verschwinden aber genauso schnell, wie sie gekommen waren - denn ich habe gelernt, damit umzugehen.
- 2003 kam unsere Tochter Ella zur Welt, 2005 und 2006 unser Söhne Glenn und Liam. Meine beiden Bonuskinder, Mario (1990) und Oliver (1985), brachte mein Mann Karl mit in unsere Familie
Leider kam es zwei Wochen nach der Geburt unserer Tochter wieder einmal zu einem für mich traumatischen Erlebnis - Wochenbettfieber aufgrund eines Wochenflussstaus - der Turnusarzt hatte einen Plazentarest übersehen. Die Folge, eine akute Blutvergiftung und der Kampf meines Körpers zu überleben. Mein Dank gilt hier den ÄrztInnen der Schulmedizin, denn in so einem akuten Fall hilft nichts Anderes - von knapp 42°C Fieber runter auf 32,5°C und eine Kürettage. Ich erholte mich zum Glück relativ schnell - hatte jedoch aufgrund der Infektion und des raschen Abfieberns meine Milch verloren, was mich natürlich traurig stimmte. Aber ich hätte aufgrund der massiven Medikamentengabe sowieso nicht mehr stillen dürfen.
Der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Im Alter von fünf Wochen hatte dann meine Tochter einen beidseitigen, akuten Leistenbruch mit Einklemmungen - auch hier war die Schulmedizin dank einer raschen Operation die Rettung. Warum? Ein Leistenbruch, bei dem der Darm durch den Gewebsbruch gleitet und dadurch abgedrückt wird, muss innerhalb von 6 Stunden operiert werden. Geschieht dies nicht, verstirbt das Baby.
Meine Fibromyalgie macht natürlich auch hier wieder einen Schub. Aber ich wusste ja mittlerweile, wie ich mir helfen konnte.
- 2004 heirateten Karl und ich nach sieben Jahren "wilder Ehe"
Glenn kam im Mai 2005 mit Neurodermitis zur Welt ... Warum? Während meiner Schwangerschaft traf mich erneut ein sehr traumatisches Ereignis. Mein Vater kam auf tragische Weise beim Tsunami am 26.12.2004 in Khaolak, Thailand, ums Leben. Meine Mutter hatte überlebt und wohnte aufgrund ihrer Beinverletzung einige Monate bei uns. Mein Vater wurde erst nach Ostern identifiziert. Diese Ungewissheit und Warterei strapazierte natürlich meine Nerven ... und das übertrug sich auf unseren Sohn.
Dank meiner Freundin konnten wir diese Übertragung mit BodyTalk lösen, was einen positiven Effekt auf seine Neurodermitis hatte. Natürlich nicht nach einem Termin, sondern wieder mit regelmäßigen Sitzungen, Homöopathie und gezielter Ernährung.
Die Geburt dauerte sehr lange, und auch bei ihm brauchte ich aufgrund eines Wochenflussstaus eine Kürettage. Die ÄrztInnen wussten von meiner letzten Komplikation, sodass sie rechtzeitig agierten.
Liam kam Ende März 2006 zur Welt ... alleine, denn sein Zwillingsgeschwisterchen hatte ich in der 12. Woche verloren. Die Geburt war leider ein für mich erneutes traumatisierendes Erlebnis. Aufgrund einer Placenta praevia totalis (der Mutterkuchen bedeckt den inneren Muttermund gänzlich) konnte ich ihn leider nicht auf natürlichem Wege gebären und ein Kaiserschnitt musste geplant werden. Die PDA (Periduralanästhesie = Kreuzstich) wurde gesetzt. Anstelle nur meinen Unterleib und die Beine zu betäuben, stieg das Medikament nach oben. Ich hatte das Gefühl zu ersticken, spürte weder meine Atmung, noch konnte ich mit verbal äußern ... Panik pur. Eine Ärztin redete sanft auf mich ein, beruhigte mich, dass sie alles unter Kontrolle hatten. Sie holten meinen Sohn so schnell es ging, zeigten ihn mir kur und versetzten mich sogleich mit Dormicum in den Schlaf.
Trotz Kaiserschnitt und Spülung der Gebärmutter, bekam ich wieder einmal einen Wochenflussstau - der dritte. Ich erkannte die Situation rechtzeitig und es wurde umgehend eine Kürettage veranlasst.
All diese Erlebnisse waren auch ein Grund, warum die Heilung meiner Fibromyalgie viele Jahre dauerte - und ab und an flackert sie auch heute wieder auf und erinnert mich daran, bei mir zu bleiben.
Sie haben mir aber auch wieder einmal gezeigt, wie wichtig jeder einzelne Tag im Leben ist und ich genoss die 11 Jahre, die ich mit den Kindern zuhause verbringen durfte sehr. Vergeht sie doch viel zu schnell - und plötzlich sind sie erwachsen. Deshalb liebe ich auch diesen Spruch so sehr: HEUTE wird MORGEN schon GESTERN sein.
Die 2010er ... Zeit für Veränderung und Neues
- 2014 Wiedereinstieg ins Berufsleben - Versicherungsinnendienst in der UNIQA Generalagentur meines Mannes.
- 2015 Umzug vom kleinen Seewalchner Reihenhaus ins Einfamilienhaus nach Gampern - ein Leben inmitten traumhafter Natur mit herrlichem Ausblick. Endlich genug Raum für die ganze Familie, ein paar Haustiger, meine Heilkräuter, Obst und Gemüse.
- 2017 UNIQA Kundenservice-Prüfung Innendienst
- 2017 begann dann auch meine Reise über die Heilkräuterpädagogik bis zu meiner heutigen Tätigkeit
Denn unsere geliebten Samtpfoten wiesen mir durch Krankheiten, Unfälle, Verhaltensthemen und Tod den Weg, mich 2017 während meiner Ausbildung zur diplomierten Heilkräuterpädagogin noch intensiver und auf andere Art und Weise mit ihnen zu beschäftigen. Das Thema meiner Diplomarbeit erklärte nicht nur die Wirkung und Anwendung von Heilkräutern beim Menschen, sondern vor allem bei Katzen und worauf man aufgrund ihres Stoffwechsels besonders achten muss. Meine Trainerin fand das Thema megaspannend und machte mich auf den Diplomlehrgang "Energetische Tierkinesiologie" aufmerksam, den ich bereits eine Woche später besuchte ... und mein Weg, den Tieren und ihren Menschen zu helfen, nahm seinen Lauf.
Meine individuelle Arbeitsweise basiert auf folgenden Ausbildungen
- Dipl. Heilkräuterpädagogin (WIFI Gmunden)
- Dipl. energetische Tierkinesiologin (WIFI Gmunden)
- 11. Juli 2018 Eröffnung meiner Praxis in Gampern
- Dipl. energetische Tierkommunikatorin (WIFI Linz)
- Access-Bars-Practitioner (Theresia Schifferegger, Mittersill)
- Dipl. Karma-Trainerin (Sylvia Grübl, Linz)
- BTB zert. Tierernährungsberaterin für Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen und Meerschweinchen (Fernstudium am BTB-Bildungswerk für therapeutische Berufe, Remscheid, D)
- Pferde-gesund-bewegen (Anatomie - Biomechanik - Akupressur - Massage - Grundlagen der Pferdeanalyse) (Chris Debski, Gescher, D)
- Akupressur und Craniosacral-Balancing bei Pferd und Hund (ITP, Dr. med. vet. Andrea Wüstenhagen, Molln)
- Craniosacral-Balancing, Softlaser im Meridiansystem, Meridian-Klopf-Technik zur Selbstanwendung (Fachinstitut für Akupunktmassage Marschalek-Hankowetz, Krems)
- Meditations- und Achtsamkeitstrainerin (Yogalizenz.de by Yogalicense LTD, London)
... und immer wieder Seminare, Webinare und Selbststudium mit Fachbüchern zum Vertiefen und Erweitern meiner Kenntnisse
Als Generatorin 3/1 (Human Design) = Generatorin mit experimentierfreudigem Wissensdurst - kann ich gar nicht anders, als ständig zu lernen, mich immer wieder neu zu erfinden, vieles auszuprobieren, und am "Scheitern" zu wachsen - übrigens, das Wort "scheitern" gibt es bei mir nicht, denn es ist einfach ein weiterer Schritt, der mich vorwärts bringt.
Aus diesem Grund ändert sich immer wieder etwas in meiner Praxis - mal kommt was weg, mal was Neues dazu ... wie auch immer ... nur nicht wundern. Manche sehen es als "die hat kein klares Ziel" ... "die probiert immer herum" ... "was macht sie denn jetzt wieder?" ... Ich finde es mega-spannend und sehe es als Entwicklung, eine für mich positive Veränderung im Fluss meines Lebens.
2020 bis 2023 ... eine turbulente Zeit für alle Menschen und Tiere
Meine Arbeit in der Praxis wurde, wie bei allen in dieser Zeit, immer wieder durch die COVID-Pandemie und die Arbeitsverbote unterbrochen. Zudem kam dann noch ein Autounfall im Juli 2021, der mich weitere 10 Wochen pausieren ließ - Physiotherapie und energetische Anwendungen unterstützten meine Heilung.
2024 - 2025 ... erneut eine sehr lehrreiche Zeit
Ende Oktober 2023 und Anfang Dezember erkrankte ich zum zweiten und dritten Mal jeweils 10 Tage schwer an COVID. Ich hatte nie Probleme mit den Lungen, nur leichten Husten, jedoch Myalgien und stets schwere Magen-Darm-Infektionen einhergehend mit Nesselausschlag. Warum? Mein Körper wollte erstens die Viren über den Darm ausscheiden, damit sie nicht blutseitig über die Darmwand in die Alveolen (Lungenbläschen) gelangen konnten, sowie die Haut als unser größtes Ausleitungsorgan effektiv nutzen.
Mitte Jänner 2024 erkrankte ich zum vierten Mal an COVID, wieder der gleiche Verlauf, bis auf eine Veränderung. Ich bekam zuerst ein Virusexanthem an den Armen, dazu eine sekundäre, sprich bakterielle Infektion zum Exanthem und ab da eskalierte mein Körper. Meine Haut reagierte mit extrem schmerzhaften Selbstverbrennungen. Ich landete sogar in der Notaufnahme und verbrachte eine erfolglose Woche auf der Dermatologie in Wels - schulmedizinisches Totalversagen. Niemand konnte helfen und vor allem es wurde nur einseitig betrachtet. Im Befund wurde meine COVID-Infektion nicht namentlich genannt, sondern als bekannte Infektion lapidar abgetan.
Und abermals musst ich mich selbst um meine Heilung kümmern. Zuerst versuchte ich meine Haut über die Nahrung zu entlasten - histaminarm, glutenfrei und basisch. Warum? Meine Körper reagierte völlig verrückt auf Nahrungsmittel. Und ich ernährte mich schon lange bio und gesund.
Spezielle Allergietests beim Internisten brachten auch kein Ergebnis - ich war der gesündeste Mensch überhaupt. Und doch, ich vertrug einfach gar nichts. Zudem bekam ich CFS - das chronische Fatigue Syndrom (chronische Müdigkeit) und schlief bis zu 18 Stunden am Tag. Die Folgen von kaum essen (z.B. vertrug ich eine Kartoffel, ein Ei und eine verträgliche Gemüsesorte in Miniportion) und zu viel Schlaf ... Muskelschwäche ... Kraftlosigkeit. Die psychischen Folgen: Angst vor jeder weiteren sieben Tage andauernden Verbrennung ... Angst davor, wo am Körper wird sie das nächste Mal auftauchen ... Angst, niemanden zu finden, der mir hilft ... sinnloses/nutzloses Dasein ... überflüssig und belastend für meine Familie. Doch mein Motto lautete schon immer: Aufgebn tua i nua an Briaf, sunst nix!
Und ich nutzte die Zeit für Selbststudien und mich auch wieder mehr mit dem tibetischen Buddhismus zu beschäftigen. Wie Buddha schon sagte: Es sind nicht so sehr die Umstände unseres Lebens, die uns glücklich oder unglücklich machen, sondern die Art und Weise, wie wir sie sehen.
Im Hintergrund unterstützte mich meine Freundin wieder mit BodyTalk. Ich war zu schwach und krank, um mir energetisch selbst zu helfen - Farblichtanwendungen, Klangei, Healy Frequenzen, Symbole ja ... aber mehr ging nicht ... und natürlich beschäftigte ich mich wieder mit der Homöopathie, mit TCM-Kräutern von Diolosa und heimischen Kräutern - egal welche Substanzen, sie waren zu stark. Und Salben, uff - da verbrannte ich innerhalb von Minuten, da sie der Haut dadurch das Atmen untersagten.
Und dann, im Juli 2024, wurde mir von vier Personen, unabhängig voneinander, ein Arzt in Aschach an der Steyr empfohlen - Dr. Josef Hutter. Am 19. September hatte ich meinen ersten Termin und ab da wurde alles anders. Ich ging endlich mit einem Therapieplan nach Hause ... monatelange, wöchentliche rote Hämolaser-Therapien, Heilkräuterkapseln und viel ganzheitliches Wissen unterstützten meine Genesung ... die auch 2026 noch andauert, da immer wieder kleinere, zum Glück nur kurze, Verbrennungsschübe auftauchen. Und ich weiß dann auch immer warum.
Ich freu mich einfach riesig, das ich wieder arbeitsfähig bin, passe aber stets sehr gut auf mich auf.
Bereits im Mai 2025 öffnete ich meine Praxis wieder ... während meiner Erkrankung bildete ich mich von zuhause aus stets weiter, auch im Tierbereich ... etwas langsamer, aber trotzdem fundiert ... denn Stillstand bringt mich um.
Inzwischen hatte sich natürlich auch wieder viel bei unseren Katzen getan - Krankheiten, Verletzungen und Tod. So keimte eine alte Liebe in mir auf - die Liebe, sterbende Tiere und ihre Menschen zu begleiten. Doch nicht nach den erlernten, allseits bekannten Sterbe- und Trauerphasen nach Kübler-Ross, sondern eine Begleitung, die mir entsprach, eine Begleitung, die über den Tod hinaus geht. Die Begleitung nach tibetisch buddhistischer Sichtweise.
2026 .. mein neuer Fokus
Mit 01.01.2026 habe ich dann endlich den Schritt gewagt und meinen Fokus auf die Sterbebegleitung für Katzen nach tibetisch buddhistischer Sichtweise gelegt.
Auch wenn der Fokus nun auf der Sterbebegleitung liegt, arbeite ich weiterhin mit Menschen, Hunden, Pferden und allen anderen Tieren, die meine Hilfe suchen - ob bei Verhaltensthemen, gesundheitlichen Problemen, spezifischen Ernährungsthemen oder der Sterbebegleitung ;-)
Ein Bandscheibenvorfall L5/S1 und ein Schulter-Impingement - diesmal rechts, die linke Schulter wurde bereits 2016 operiert - bremsten mich Mitte Februar d.J. aus und ich musste erneut meine Praxis schließen ... ich nahm's gelassen ... Physiotherapie wurde umgehend begonnen.
Zudem war ich wieder extrem müde. Doch es stellte sich schnell heraus, dass es diesmal nicht am Sauerstoffmangel im Blut lag, sondern mein Zellstoffwechsel total daneben war. 100% Zuckerverbrennung gegenüber 0 % Fettverbrennung. Wie ich das herausfand? Mit einem Stoffwechselcheck bei meiner lieben Kollegin Andrea Perzl - Heilpraktikerin in Bad Füssing. Ich startete am folgenden Tag meine Stoffwechseldiät, war dank meiner Physio soweit fit, mit Krafttraining zu beginnen und drei Wochen später konnte ich meine Praxisarbeit wieder aufnehmen.
Ich bin schon gespannt, wohin mich meine Reise noch führt.
Hier folgen demnächst noch ein paar Fotos.